Stadtgemeinde Vöcklabruck

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Nach den jetzt vorliegenden Zahlen wird es erstmals seit vier Jahren 2013 wieder gelingen, das Budget auszugleichen. Der Voranschlag sieht im ordentlichen Haushalt Ausgaben und Einnahmen von rund € 34 Mio. vor.

Im Jahr 2009 betrug der Abgang noch € 728.000,-, im Jahr 2010 € 815.000,- und im Jahr 2011 € 72.000,-.

Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: „Trotz der unverändert angespannten finanziellen Situation werden die Leistungen für die Vöcklabruckerinnen und Vöcklabrucker in gewohnter Qualität aufrecht erhalten. Vöcklabruck bleibt daher weiterhin eine lebenswerte Stadt. Als Wohnsitzgemeinde wird sie immer beliebter, weil sie mit ihrer Infrastruktur beispielgebend ist.“

Die Transferzahlungen wie etwa die Sozialhilfeverbands- und Landesumlage sowie der Krankenanstaltenbeitrag wurden in den letzten Jahren massiv erhöht. Eine spürbare Entlastung zeichnet sich in diesem Bereich nicht ab. Der Sozialhilfeverbandsbeitrag (Altenpflege, Jugendwohlfahrt, etc.) ist seit 2006 um € 1,7 Mio. auf € 4,4 Mio., also um 62 %, und der Krankenanstaltenbeitrag im selben Zeitraum um € 640.000 auf € 2,6 Mio. (+ 32,7 %) gestiegen.

Die Mehrkosten für den im Jahr 2009 eingeführten Gratiskindergarten sind entgegen der ursprünglichen Zusagen des Landes zu einem guten Teil von den Gemeinden aufzubringen. Der Abgang bei der Kinderbetreuung ist in Vöcklabruck seit 2006 um 50 % auf € 452.000,-- gestiegen. Wenn man den Schülerhort dazurechnet, hat sich dieser Abgang sogar um 77 % erhöht.

Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: „Dieser zusätzlichen enormen Belastung stehen keine spezifischen Einnahmen gegenüber. Lediglich die seit 2006 um 22,5 % auf € 5,96 Mio. gestiegene Kommunalsteuer und die um 18,5 % auf € 8,1 Mio. angewachsenen Ertragsanteile sowie Einsparungen in verschiedensten Bereichen haben einen Budgetausgleich ermöglicht.“

Beim Personal im Rathaus, im Bauhof und bei der Kultur und Freizeit GmbH wurden in den letzten fünf Jahren insgesamt 12 Personaleinheiten eingespart. Das hat die Personalkosten jährlich um € 535.000,- gesenkt. Nur so konnte der Personalaufwand konstant gehalten werden, weil ja gleichzeitig im selben Zeitraum bei der Kinder- und Seniorenbetreuung zusätzliches Personal einzustellen war.

Die freiwilligen Ausgaben wurden von € 558.000,- auf € 376.000,- reduziert. Das entspricht einer Verringerung der Subventionen um 32,6%.

 

Investitionen im Jahr 2013

Das größte Vorhaben ist der Neubau des städtischen Seniorenheimes. Der dafür notwendige Architektenwettbewerb wird bereits vorbereitet. Die Gesamtkosten werden aus heutiger Sicht € 10,5 Mio. betragen. Die Stadt hat davon 10 % zu leisten.

Die Parkplatzmisere beim Bahnhof wird bald Vergangenheit sein. Für eine Sanierung und Erweiterung des Parkplatzes auf 150 PKW-Stellplätze wurde mit der ÖBB bereits ein Vertrag abgeschlossen. Die Gesamtkosten für diese Infrastrukturverbesserung betragen € 470.000,--. Die Hälfte der Kosten trägt die ÖBB, für den Rest wurden Landesmittel in Form von Zuschüssen und Bedarfszuweisen veranschlagt.

Der Delta Sportpark, in dem sich die sehr beliebte Kletterwand befindet, ist schrittweise zu sanieren. Im Jahr 2013 sind € 80.000,-- für neue Bodenbeläge und Verbesserungen bei der Beleuchtung vorgesehen.

Das offene Kulturhaus wird weiter adaptiert, um als Spielstätte für alternative, moderne und zeitgenössische Kunst noch attraktiver zu werden.

Mit erheblichem finanziellen Aufwand ist auch das städtische Wasser- bzw. Abwassernetz in Stand zu halten und weiter auszubauen.

Finanzreferentin Mag. Dr. Elisabeth Kölblinger: „Trotz der schwierigen Situation können auch 2013 wieder unumgängliche Investitionen getätigt werden. Das bringt – wenn auch nur gedämpft – Aufträge für die Wirtschaft und erhält die bestens ausgebaute Infrastruktur unserer Stadt.“

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