Stadtgemeinde Vöcklabruck

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2016 06 27 BundesschulzentrumDas umfassende Verkehrsberuhigungskonzept für das Bundesschulzentrum und die unmittelbar angrenzenden Wohngebiete wird nach langer und intensiver Vorbereitungszeit in den nächsten Wochen umgesetzt.

  

Das Konzept, das die Stadtgemeinde Vöcklabruck in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft realisiert, sieht folgende Maßnahmen für den Gesamtverkehr vor, die die Qualität und auch die Sicherheit des Schulverkehrs spürbar erhöhen:

  • Der Fußgängerverkehr soll bei den wichtigsten Zu- und Abgangsrouten des Bundesschulzentrums eindeutig bevorzugt werden. Bei den Zufahrtsstraßen zum Bundesschulzentrum (Bahnhofsiedlung, Schlossstraße, Rainer-Maria Rilke-Weg, Mittelschulweg und Dr.-Anton-Petrina-Weg) wird die Durchfahrtsmöglichkeit durch die Verordnung eines „Fahrverbotes für alle Kraftfahrzeuge ausgenommen Anrainerverkehr“ reduziert.
  • Die Zufahrt der Eltern wird auf bestimmte ausgewiesene „Kiss & Ride Parkplätze“ entlang der Bahnhofstraße, in der Schlossstraße sowie beim Vöcklabrucker Bauhof beschränkt. Damit sind vier attraktive Elternhaltestellen vorhanden und die Entfernung zu den Schulen beträgt auf sicheren Fußwegen nur wenige Gehminuten.
  • Die umliegenden Straßen werden mit einer Begegnungszone geregelt. Das bedeutet, dass das Tempo auf 20 km/h reduziert wird und dass alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht zu nehmen haben. In diesem Bereich gilt die Rechtsregel, das Parken ist nur auf gekennzeichneten Stellplätzen erlaubt und Fußgänger dürfen die gesamte Fahrbahn benützen – selbstverständlich, ohne den Fahrzeugverkehr mutwillig zu behindern.
  • Eine wesentliche Änderung betrifft die Schlossstraße bis zum Mittelschulweg. Der gesamte Bereich von der Telefunkenstraße kommend wird als Einbahn Richtung Mittelschulweg bzw. Wagrainer Straße geführt. Von der Wagrainer Straße ausgehend ist also keine Zufahrt mehr zu den Bundesschulen möglich.

Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Maßnahmen den Zielen wie etwa Verkehrsberuhigung und Sicherheit der Schüler dienen wird, da der Kfz-Verkehr, vor allem der Hol- und Bringverkehr, auf das notwendige Ausmaß reduziert wird. Von den Elternhaltestellen sind die Schulen über sehr kurze Wege erreichbar.“

Beim Bundesschulzentrum Vöcklabruck sind rund 4.000 Schüler und viele Lehrer auf dem Weg zur bzw. von der Schule unterwegs. Dabei kommt es besonders zu den Schulbeginn- und Schulschlusszeiten zu teils massiven Verkehrsproblemen. Ausgelöst werden diese dadurch, dass insbesondere in die höheren Schulen viele Schüler und Lehrer einpendeln bzw. durch Eltern, die die Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Daraus resultierend gewinnt das Thema sanfte Mobilität zunehmend an Bedeutung.

Bei dem geförderten Projekt „school-mobilty“, das bereits im Juni 2014 startete, wurden die Schulen, die Politik, die Verkehrswissenschaft, der Verkehrsplaner sowie ein Busbetreiber eingebunden. Ziel von „school-mobility“ war es, die CO2-Emmisionen, vor allem aus dem Bereich des schulischen Bring- und Holverkehrs zu reduzieren, sowie die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen und die Lebensqualität der Anrainer zu erhöhen. Beginnend mit Verkehrszählungen, Mobilitätsbefragungen, Exkursionen und Diskussionsrunden wurde das Projekt auf eine breite Basis gestellt und ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Beim „Markplatz der Ideen“ am 8.6.2015 wurde den Anrainern und Schulen die ausgearbeitete Gesamtlösung für das Bundesschulzentrum vorgestellt.

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