Stadtgemeinde Vöcklabruck

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klein seniorenheim willkommenEs war ein historisches Ereignis – und eines, auf das viele Jahre lang hingearbeitet worden war: Am 18. Oktober wurde das neue Seniorenheim der Stadt Vöcklabruck feierlich und mit vielen Gästen eröffnet.

 

Noch wenige Stunden zuvor waren die Bagger am Werk gewesen. Dann gaben sich Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kirche und eine große Zahl an Heimbewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Freunden des Hauses die Klinke in die Hand, um gemeinsam zu feiern.

„Was lange währt, wird endlich gut!“ Unter dieser Devise war schon die Spatenstichfeier Ende Juli 2015 gestanden. Die ersten Überlegungen über die Zukunft des Heimes reichen bis in die Anfänge der 2000er Jahre zurück. Die Entscheidung für einen Neubau fiel im Jahr 2012.

Nach den Plänen des Architekturbüros Gärtner + Neururer wurde das neue Haus von der Landeswohnungsgenossenschaft (LAWOG) errichtet. Bis zu 109 betagte Menschen finden hier ein neues Zuhause.

Das neue Heim ermöglicht eine ganze Palette an Pflege- und Betreuungsformen: Zum einen stehen 80 Langzeit- und 5 Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Im neuen Tageszentrum werden künftig bis zu 8 Gäste von außerhalb versorgt und beschäftigt. Dies ermöglicht pflegenden Angehörigen, sich tageweise eine Auszeit zu gönnen oder Besorgungen zu erledigen.

Schließlich bietet das neue Haus auch noch 12 Wohnungen für Paare oder Einzelpersonen an, die noch selbständig wohnen können, aber die Sicherheit der Infrastruktur eines Seniorenheimes haben wollen, falls Pflege und Betreuung nötig werden. Ein Umzug ist dann nicht mehr nötig. „wohnen60+“ nennt sich diese neue Wohnform und ist in ihrer Art noch einzigartig in Oberösterreich.

Sie alle wohnen „dort, wo Vöcklabruck am schönsten ist“, unterstrich Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: Am Pfarrerfeld – dort, wo früher die Kühe und Pferde des jeweiligen Pfarrers geweidet hatten, wie Stadtpfarrer Mag. Helmut Kritzinger erläuterte. Die perfekte Anbindung an das Stadtbusnetz ermöglicht trotz der Lage in viel Grün, dass das Stadtzentrum nur einen „Katzensprung“ entfernt ist.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer betonte in seiner Festrede die Bedeutung des Pflegeberufes und die Bemühungen des Landes Oberösterreich, mehr Menschen und besonders auch junge Leute für diese wertvolle Aufgabe zu begeistern. Immerhin bietet das Städtische Seniorenheim knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

Für Kurzweil sorgte Claudia Patscheider in der Rolle der Mechthild So(a)rglos, die die Gäste auf humorvolle Weise mit der Nase darauf stieß, dass alte Menschen die Welt oft ganz anders wahrnehmen und andere Bedürfnisse haben als jüngere.

Den Segen von „oben“ für das neue Gebäude und vor allem für alle, die dort wohnen, ein- und ausgehen, erbaten Stadtpfarrer Mag. Helmut Kritzinger und sein evangelischer Kollege Pfarrer Dr. Markus Lang.

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