Stadtgemeinde Vöcklabruck

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Gesprch_Herzkatheter_kleinBürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: „Ich nehme die Entscheidung der Gesundheitsplattform, die Einrichtung einer Herzkatheteranlage im Landeskrankenhaus Vöcklabruck erneut einer Expertenkommission zur Beurteilung und Überprüfung vorzulegen, zur Kenntnis. Weil es aber klare Beschlüsse und Zusagen aus dem Juni 2009 gibt, kann es jetzt nur mehr um die Frage der richtigen Umverteilung zu Gunsten des Standortes Vöcklabruck gehen.“  

Seit Jahren weisen Experten darauf hin, dass die bestehenden Anlagen in Oberösterreich ungleich verteilt sind. Dies führt zu einer Benachteiligung des ländlichen Raums. Wie die Stadt Vöcklabruck bereits im Jahr 2007 aufgezeigt hat, kommen im Zentralraum Linz auf 100.000 Einwohner 878 Herzkathetereingriffe, während es hier in der Region lediglich 446 sind. 

Im oberösterreichischen Zentralraum haben also doppelt so viele Patienten die Möglichkeit, diese oft lebensrettende Untersuchung in Anspruch zu nehmen. Ärzte schlagen daher seit Jahren Alarm und fordern die rasche Einrichtung einer Coronarangiografie im Schwerpunktkrankenhaus Vöcklabruck. 

Durch die Errichtung eines Herzkatheterzentrums in Vöcklabruck würden Patienten, die einen akuten Herzinfarkt erlitten haben, um bis zu 40 Minuten früher richtig behandelt werden können. Das ist ein sehr großer Zeitgewinn, wenn man bedenkt, dass zwischen dem Aufsuchen eines Arztes und der Herzkatheterbehandlung nicht mehr als 90 Minuten vergehen sollten. „Zeit ist Herz“ lautet übrigens das Motto aller Experten. 

Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner: „Die Verteilung der Herzkatheterzentren in Oberösterreich ist offensichtlich eine Fehlplanung der zuständigen Entscheidungsträger. Institutionelle Einzelinteressen im Zentralraum über die Versorgungsqualität der gesamten Bevölkerung zu stellen, ist unvorstellbar. Ich fordere daher umgehend eine entsprechende Umverteilung und die sich daraus zwangsläufig ergebende Einrichtung einer Coronarangiografie in Vöcklabruck.“ 

Bereits im Jahr 2005 hat der Gemeinderat der Stadt Vöcklabruck die Errichtung einer Coronarangiografie in Vöcklabruck gefordert. Jahrelange Bemühungen der Ärzteschaft aus dem Salzkammergut, von Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner und verschiedenen Interessensvertretern führten im Juni 2009 zum einstimmigen Beschluss in der Oberösterreichischen Gesundheitsplattform, in Vöcklabruck einen Herzkathetertisch einzurichten. Diesen Beschluss hat die Gespag Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner mit Schreiben vom 1. Juli 2009 schriftlich zur Kenntnis gebracht. Aus dem vorliegenden Schriftstück sei nur eine Kernaussage zitiert: „Bei der nun anstehenden Umsetzung kommt dem LKH Vöcklabruck zugute, dass es bereits jetzt sehr gut darauf vorbereitet ist.“  

Das Schwerpunktkrankenhaus Vöcklabruck deckt einen Einzugsbereich von 230.000 Bewohnern ab. Linz hat fünf Herzkathetertische, Wels zwei, Vöcklabruck keinen.

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