Stadtgemeinde Vöcklabruck

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Raumplanung

Die Bebaubarkeit eines Grundstückes hängt in erster Linie von den Festlegungen des jeweiligen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (wenn vorhanden) ab.

Flächenwidmungs- und Bebauungspläne sind Verordnungen des Gemeinderates, die zudem in der Regel einer Genehmigung durch die Landesregierung als Aufsichtsbehörde bedürfen. Im Verordnungsverfahren selbst erfolgt meist eine öffentliche Planauflage sowie jeweils eine persönliche Verständigung sämtlicher von einer Änderung betroffener GrundstückseigentümerInnen, dass alle, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können, Anregungen oder Einwendungen vorbringen können.

Flächenwidmungs- und Bebauungspläne können geändert werden, wenn öffentliche Interessen dafür sprechen, Planungsziele der Gemeinde und Interessen Dritter dadurch nicht verletzt werden. Sie müssen geändert werden, wenn die Rechtslage sich ändert oder wenn es das Gemeinwohl erfordert. Anregungen auf Änderungen können beim städtischen Bauamt eingebracht werden.

Flächenwidmungsplan

Geregelt sind die Vorschriften über die Bebaubarkeit eines Grundstückes im oberösterreichischen Raumordnungsgesetz.Der Flächenwidmungsplan mit dem örtlichen Entwicklungskonzept reiht das Grundstück vorerst in eine der drei Widmungskategorien Grünland, Bauland und Verkehrsfläche ein. Innerhalb dieser Kategorien gibt es dann weitere Differenzierungen, die von der jeweiligen Nutzungs- und Umgebungssituation abhängen.

Im Grünland unterscheidet man vor allem die Widmungen Wald, Land- und Forstwirtschaft, Parkanlage, Sport- und Spielfläche und Grünzug.Im Bauland sind vor allem die Widmungen Dorfgebiet, Wohngebiet, Kerngebiet, Gemischtes Baugebiet, Betriebsbaugebiet und Industriegebiet hervorzuheben.

Flächen, die besonders zu schützen oder deren Standort besonders zu sichern ist, wie etwa Krankenanstalten, Schulen, Kirchen, Sportstätten und Tourismusbetriebe, bedürfen der Sonderwidmung im Bauland. Geschäftsbauten bedürfen ebenfalls einer Sonderwidmung im Bauland mit Ausnahme solcher, die maximal 300 m² Gesamtverkaufsfläche oder im Kerngebiet maximal 1.500 m² Gesamtverkaufsfläche aufweisen.Werden diese Beschränkungen (300 bzw. 1.500 m² Gesamtverkaufsfläche) überschritten, ist darüber hinaus als Voraussetzung für die Widmung ein Raumordnungsprogramm der OÖ. Landesregierung erforderlich. Damit wird der Standort überhaupt erst als zulässig für die Ansiedlung eines derartigen Betriebes erklärt.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan (sofern vorhanden) trifft bereits sehr detaillierte Aussagen über die tatsächliche Bebaubarkeit einer Liegenschaft. So definieren die Baufluchtlinien jenen Bereich, wo die Hauptgebäude entstehen sollen.

Geschoßflächenzahl, Traufenhöhe, Geschoßanzahl legen die Dichte der Bebauung fest. Der Bebauungsplan enthält darüber hinaus auch Aussagen über die Begrünung der Freiräume sowie über den ruhenden Verkehr (Kfz-Abstellplätze, Tiefgaragen). Außerdem müssen, je nach Umgebungssituation, bestimmte Lärmschutzmaßnahmen eingehalten werden.

Für Sie zuständig

Ing. Herbert Till

Tel. Nr.: 07672/760 - 235
Fax: 07672/760 - 81
E-Mail: stadtamt@voecklabruck.at

Für Sie zuständig

Ing. Alen Cuskic

Tel. Nr.: 07672/760 - 238
Fax: 07672/760 - 81
E-Mail: stadtamt@voecklabruck.at

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