Stadtgemeinde Vöcklabruck

Services

Tiefbau

Abwasserbeseitigung

Die Abwässer der Vöcklabrucker Haushalte werden in einem weit verzweigten öffentlichen Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von rund 76 km gesammelt und über Transportleitungen zur Kläranlage des Abwasserverbandes Ager West in Attnang/Puchheim transportiert. Aus topographischen Gründen ist es notwendig, das Abwasser an zwei Stellen zu heben. Dies erfolgt bei den Pumpwerken Heschgasse und Esthofer.

In den Siedlungsgebieten Poschenhof, Altmannsberg, Pfarrerfeld West und Pfarrhofgries-Wagrain werden die Abwässer von den Regenwässern getrennt gesammelt (Trennsystem). Im übrigen Stadtgebiet sind vorwiegend Mischkanäle im Einsatz (Mischsystem).

Jedes Jahr werden zur Instandhaltung die öffentlichen Kanäle gespült, gereinigt und das Räumgut entsorgt. Weiters wird auch im Anlassfall eine Rattenbekämpfung durchgeführt. Ebenfalls werden im Zuge der Instandhaltungsarbeiten auch die Kanalschachtabdeckungen saniert bzw. ausgetauscht.

Wie in den ÖNORMen festgelegt, ist jeder Liegenschaftseigentümer selbst verpflichtet, sich gegen Rückstau durch geeignete Maßnahmen zu schützen. Bei Neubauten wird grundsätzlich im Zuge des Baubewilligungsverfahren vorgeschrieben, das anfallende Oberflächenwasser dem Boden über Versickerungsflächen zuzuführen. Eine Einleitung in vorhandene Regenwasserkanäle (bei Trennsystemen) ist ebenfalls möglich.

Vereinzelt sind im Vöcklabrucker Stadtgebiet auch noch Senkgruben im Einsatz. Diese müssen dicht sein und sind entsprechende Nachweise über die Entsorgung der Fäkalien zu führen.

Gemäß dem Abwasserentsorgungsgesetz ist jede Gemeinde verpflichtet ein Abwasserent­sorgungskonzept (kurz AEK) zu erstellen, in welchem geregelt wird, auf welche Art die Entsorgung der Abwässer in den einzelnen Stadtteilen vorgesehen ist. Das AEK wird derzeit überarbeitet.

Straßenerhaltung

Das Straßennetz in Vöcklabruck umfasst ca. 88 km öffentliche Straßen. Rund 87 % davon werden von der Stadtgemeinde verwaltet. Dazu gehören auch die begleitenden Gehsteige und die kombinierten Geh- und Radwege.

Die Straßenverwaltung hat nachstehende Aufgaben:

  • Instandhaltung/Instandsetzung der Verkehrsflächen
  • Pflege der Böschungen (Grünschnitt)
  • Markierung der Verkehrs­leiteinrichtungen
  • Anbringen von Verkehrsschilder und deren Wartung
  • Winterdienst.

Jede Neuanbindung bzw. die Änderung der Zufahrt zu einer öffentlichen Verkehrsfläche bedarf der Zustimmung der Straßenverwaltung.

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist oberstes Gebot. Dies wird grundsätzlich durch optimale Schichtverhältnisse (keine Einschränkung der Sicht durch Zäune, Mauern und Bewuchs) und einer entsprechenden baulichen Ausführung (Abstand von Gebäuden von der Straße – mindestens 2,5 m) gewährleistet. Eine Entwässerung der Zufahrt zur öffentlichen Verkehrsfläche ist nicht zulässig.

Für Arbeiten auf und neben der Fahrbahn bedarf es einer behördlichen Genehmigung gemäß § 90 der StVO. Ein entsprechender schriftlicher Antrag ist bei der Stadtpolizei (zuständig sind die Wachebeamten Klement und Weißenbacher) zu stellen.

  • Download Antrag (pdf)

Nach Arbeiten aller Art (insbesondere Grabungsarbeiten) auf und entlang von Straßen und Wegen sind die Wiederherstellungsvorschriften der Stadtgemeinde Vöcklabruck einzuhalten. Diesbezüglich ist vor Beginn der Arbeiten das Einvernehmen mit der Straßenverwaltung herzustellen.

Straßenbeleuchtung

Die Vöcklabrucker Straßen, Wege und Plätze werden mit ca. 2.000 Beleuchtungskörpern in den Abend- und Nachtstunden beleuchtet. In bestimmten Bereichen kommt es in der Nacht zu einer Reduktion der Beleuchtungsstärke.

Neu beantragte und verordnete Schutzwege sind mit einer speziellen Schutzwegbeleuchtung auszuleuchten. Auch bereits bestehende Fußgängerübergänge werden schrittweise mit einer normgerechten Beleuchtung aufgerüstet.

Brücken

Derzeit gibt es im Vöcklabrucker Stadtgebiet 30 Brücken und Brückendurchlässe. Die Varianz reicht von herkömmlichen Stahlbetonbrücken bis hin zur Stahl-Holz Konstruktionen. Die Brückentragwerke und die damit verbundenen Bauteile werden regelmäßig einer laufenden Überwachung, Kontrolle und Prüfung unterzogen.

Die Holzhängebrücke, mit einer Spannweite von rund 37,5 m, welche bei der Landesgartenschau über die Salzburgerstraße führte, ist die neueste Brücke. Sie verbindet die Fasanenau (Vöcklabruck) mit Schalchham (Regau )und ist für den Geh- und Radverkehr geieignet.

Für Sie zuständig

Ing. Herbert Till

Tel. Nr.: 07672/760 - 235
Fax: 07672/760 - 81
E-Mail: stadtamt@voecklabruck.at

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