Kunst und Kultur
Vöcklabruck ist eine der Kulturhauptstädte Oberösterreichs. Nicht nur durch das umfangreiche Jahresprogramm an kulturellen Veranstaltungen oder durch die Vielfalt an Kultursparten, die man in Vöcklabruck genießen kann, sondern auch durch die engagierte und begeisterte Arbeit der vielen Kulturvereine unserer Stadt. Auch die stadteigene Kultur und Freizeit GmbH. trägt zu diesem Kulturgeschehen ihren großen Anteil bei. Die Aufgabe der Stadtgemeinde ist es, für die Kulturschaffenden und Interessierten bestmöglichste Rahmenbedingungen zu schaffen.
Stadtgalerie im Lebzelterhaus
Die Stadtgalerie Vöcklabruck ist seit 1976 ein zentraler Ort kulturellen Geschehens und gehört zu den meist frequentierten Ausstellungsgebäuden des Bezirkes.Unter der Initiative von Konsulent Libert Kickinger wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten im Lebzelterhaus, Hinterstadt 13-15 die Stadtgalerie mit ihren 5 Räumlichkeiten im 1. Stock des Gebäudes errichtet.
Seit 1976 finden im Monatsrhythmus Ausstellungen österreichischer und internationaler Künstler statt. Von Zeit zu Zeit werden auch Lesungen in der Galerie veranstaltet.Die Galerie beinhaltet einen weiteren Raum, der dem Hausruckviertler Kunstkreis zur Verfügung gestellt wird – darin werden von den Künstlern des Kunstkreises jeweils Parallelausstellungen abgehalten.Künstlerischer Leiter der Galerie ist seit 1979 der ehemalige Kulturreferent Architekt Mag. Hansjörg Eiblmayr.
Der Bogen der bekanntesten Kunstschaffenden, die in den letzten Jahren in der Stadtgalerie ausgestellt haben reicht von Vöcklabrucker Künstlern ( Herbert Aichinger, Prof. Oskar Czerwenka, Robert Schuster, Hannes Rohringer, Michael Zitzler,…..) über nationale Größen ( Maria Moser und Heinz Göbel, Prof. Hans Fronius, Prof. Fritz Fröhlich, Prof. Elfriede Ott, Samlung Essl, Johann Jascha, Prof. Lisl Engels, Anton Raidel, Helmut Hundstorfer, Christine und Alois Bauer, Gertie Fröhlich und Filmmuseum Wien, Cartoonist Gerhard Haderer, Cartoonist Harald Rolf Sattler, Barbara Höller, Elfriede Forte …) bis zu internationalen Künstlern, beispielsweise aus der Partnerstadt Cesky Krumlov (Krumau) ( Prof. Ladislaw Maria Wagner, Ludek Stukbauer ).
Die Öffnungszeiten der Galerie sind Mo – Fr 10 – 12 und 16 – 18 Uhr. Adresse: Hinterstadt 13 - 15, 4840 Vöcklabruck. Weitere Informationen erhalten Sie in der Kulturabteilung der Stadtgemeinde unter 07672/760-217.

Stadtsaal
Eine der wichtigsten Institutionen im Kulturleben der Stadt Vöcklabruck ist der Stadtsaal. Unter Wahrung wertvoller Bausubstanzen vom Vöcklabrucker Architekten Mag. Hansjörg Eiblmayr geplant, wurde der Stadtsaal im Oktober 1982 eröffnet und zugleich mit Gothes „Faust“ der Theaterbetrieb aufgenommen.Pro Jahr gehen durchschnittlich 150 Veranstaltungen über die Bühne. Durch die individuellen Saalvariationen, die zentrale Lage (direkt am Stadtplatz), die großzügige Bühneneinrichtung (Orchestergraben, Kinoleinwand, Flügel, ...) und durch das Fassungsvermögen von bis zu 760 Sitzplätzen erfreut sich der gesamte Stadtsaal an Attraktivität und Beliebtheit.
Vöcklabruck ist durch die vielfältige und qualitätsvolle Programmierung des Stadtsaales zu einer echten Theaterstadt geworden: ob Schauspiel oder Musiktheater, klassische Konzerte oder Kabarett, ob Kulturveranstaltungen für die jüngere Generation (durch die Reihe „Foyer des Arts“ und durch Kinderkulturveranstaltungen) oder Veranstaltungen im Volkskulturbereich – sie alle sind fester Bestandteil der Stadtsaal-Programmierung und sorgen für ein reges Kulturgeschehen, das weit über die Gemeindegrenzen hinausstrahlt und dazu beiträgt, unserem Ruf als Kulturstadt gerecht zu werden.
Betreut wird der Stadtsaal von der Kultur und Freizeit GmbH. Nähere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.kuf.at
Offenes Kunst- und Kulturhaus in der Hatschek Stiftung
Der ausgewählte Standort für das geplante „Kunst- und Kulturhaus Vöcklabruck“ ist das Gelände des ehemaligen Landeskrankenhauses bzw. das Gebäude der „Hatschek Stiftung“, das ideale Voraussetzungen für eine erweiterte kulturelle Nutzung bietet. Man wird dieses Kulturzentrum in den nächsten Jahren als Präsentations- und Produktionszentrum für zeitgenössische Kunst und Kultur gestalten. Das Kulturhaus sollte Menschen, Generationen, Kunst- und Kulturschaffende aber auch Vöcklabruck verbinden.
Mit dem Angebot von Konzerten, jungen Theaterproduktionen, Programmkino, Lesungen, Ausstellungen und Workshops möchte man eine breite Palette an regelmäßigen Veranstaltungen in allen Bereichen der Gegenwartskultur bieten. Musik in allen Variationen sollte im Veranstaltungssaal beheimatet sein, ebenso das zeitgenössische Theater. Lesungen finden in einem kleineren Lesesaal statt der auch für Seminare nutzbar sein sollte. Weiters wird ein kleiner Kinosaal angestrebt, sodass erstmals seit dem Jahre 2000 wieder ein regelmäßiger Kinobetrieb in Vöcklabruck ermöglicht wird. Für die bildende Kunst sollten anpassungsfähige Ausstellungsflächen für Malerei, Bildhauerei, Foto- und Videokunst sowie neue Medienkunst zur Verfügung stehen. Auch offene Räume für Kunst- und Kulturproduktionen sollen ein wesentlicher Bestandteil des Projektes sein. Ebenso gehören Kultur und Kommunikation zusammen.
In einem Kulturcafe sollen sich Jung und Alt wohlfühlen. Dazu gehört genauso das Jugendhaus Servas als Treffpunkt für Jugendliche, eine Kinderspielecke in Cafenähe und ein Spielplatz für Kinder. Auch ein gemütliches Foyer mit Internet- und Musikhörstationen ist geplant. Die Verwaltung des Hauses sollte offen sein für Büros, die über die Administration der hauseigenen Bereiche hinausgehen. Andere Vereine, engagierte Einzelpersonen oder Sozialprojekte sind gerne gesehen, soferne sie den Prinzipien des Kulturhauses wie Wertschätzung der Demokratie, Offenheit und Antidiskriminierung, Gewaltfreiheit und parteipolitischer Unabhängigkeit entsprechen, und als Mieter willkommen. Das Herzstück des Kulturhauses wird der Veranstaltungssaal mit Platz für 300 Personen bieten. Bezüglich der Trägerschaft hat sich ein Verein aus Einzelpersonen und engagierten Kulturinitiativen gegründet.