Stadtgemeinde Vöcklabruck

Services

Stadtbibliothek Vöcklabruck 

2017

 

2017 stellen wir unter das Motto „Makerspace Bibliothek“. Do-it-yourself ist gerade der Trend in allen möglichen Bereichen. Bibliotheken als größte außerschulische Bildungseinrichtungen und diese Do-it-yourself-Bewegung passen perfekt zusammen. Wir wollen deshalb in der Stadtbibliothek Menschen dabei unterstützen, ihre eigene Kreativität zu entwickeln und ihnen die Möglichkeit zum Wissens- und Technikerwerb bieten. Makerspaces sind offene Räume, in denen Menschen kreativ an physischen Objekten arbeiten. Es sind Räume für neue Ideen und Do-it-yourself-Projekte. Diese Räume sollen vor allem auch der Vernetzung dienen. Man tüftelt nicht mehr allein im Verborgenen vor sich hin, sondern experimentiert gemeinschaftlich im öffentlichen Raum mit neuen Techniken, tauscht Erfahrungen aus und findet Mitstreiter. Im Makerspace kann Know-how außerhalb des regulären Bildungssystems vermittelt werden und damit zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit beigetragen werden.

Die Bibliothek als Lernort, als Ort der Kommunikation und der Teilhabe, als Vermittler und Ermöglicher steht also im Mittelpunkt des Jahres 2017 und soll zu generationenübergreifendem Lernen animieren. In der Stadtbibliothek findet man zu vielen Themen umfangreiches Wissen, das wir durch die Wahl des Jahresthemas noch mehr in den Vordergrund rücken wollen.

 

-         

 

 Die Buchstartbühne (Kamishibai) zum Ausleihen

An 27 Standorten in Oberösterreich haben öffentliche Bibliotheken die Buchstart-Bühne kostenlos im Verleih, auch in der Stadtbibliothek Vöcklabruck

 

Folgende Bilderbücher sind zur Zeit als Kartenset erhältlich:

  • Das kleine Farben-Einmaleins (Reinhard Ehgartner/Helga Bansch)
  • Das bin ich. Ich zeig es dir (Heinz Janisch/Birgit Antoni)
  • Einer für alle (Brigitte Weninger/Eve Tharlet)
  • Pippilothek (Kathrin Schärer/Lorenz Pauli)
  • Das Schaf Charlotte (Anu Stohner/Henrike Wilson)
  • Die Brücke (Heinz Janisch/Helga Bansch)
  • Als die Raben noch bunt waren (Edith Schreiber-Wicke/ Carola Holland)
  • Märchen: Der gestiefelte Kater, Der Froschkönig, Hase und Igel
  • Suppe satt, es war einmal (Kristina Andres)
  • Die Anderen (Constanze Schargan)
  • Opa Wolf geht baden (Stefan Karch)
  • Der Besuch (Antje Damm)
  • Familie Maus (Renate Habinger)
  • Es klopft bei Wanja in der Nacht (Tilde Michels)
  • Die Katze Mieze Matze: dt., ital., frz. (Silvia Hüsler)
  • Warten auf Goliath (Antje Damm)
  • Zuhause kann überall sein (Irena Kobald/Freya Blackwood)
  • Was wir können (Heinz Janisch/Lili Schagerl)
  • Die kleine Raupe Nimmersatt (Eric Carle)
  • Freunde (Helme Heine)
  • Wenn Lisa wütend ist (Heinz Janisch/Manuela Olten)
  • Bené, schneller als das schnellste Huhn (Eymard Toledo)
  • Wolkenbrot (Baek Hee Na/Kim Hyang Soo)
  • Ein großer Freund (Babak Saberi/Mehrdad Zaeri)
  • Religiöse Bildkarten: Jesus und Bartimäus, Gott schenkt seinen Geist, Die Schöpfungsgeschichte, Jesus wird geboren, Zachäus auf dem Baum.

 

Finanziert wird das Projekt vom Land OÖ, fachlich begleitet von der Diözesanen Bibliotheksfachstelle.

Das Buchstartbühnen-Set besteht aus Buch + Bildkarten, einem schwarzen Samttuch, einer Bühnenbeleuchtung, einer Spieluhr und der Fingerpuppe Mio-Maus. Eine Filztasche vereinfacht den Transport der Bühne.

Alle Einrichtungen in Oberösterreich, die sich weitgehend der Sprach- und Leseförderung mit Kinder widmen, bekommen die kostenlose Möglichkeit, in ihren Einrichtungen mit der Buchstart-Bühne Bilderbücher kreativ zu vermitteln. Die Kinder erleben dabei Freude an der Sprache, werden zum Lesen motiviert und entwickeln Kreativität im Umgang mit Sprache und Texten.

Wir bitten um Terminvereinbarung per Telefon oder Mail.

 

 

Kooperation mit Amnesty International

Die Amnesty Gruppe Vöcklabruck möchte anlässlich des Tages der Menschenrechte mit dem Thema Menschenrechte in der Region präsenter sein und wird daher vierteljährlich ein Buch auswählen und den öffentlichen Büchereien in Attnang-Puchheim und Vöcklabruck schenken. Damit soll ein Beitrag zur Menschenrechtsbildung geleistet werden und das Interesse an dieser wichtigen Problematik geweckt werden.

Hier die Buchspenden:

"Türkei verstehen." von Gerhard Schweizer. Dass die Türkei vielfach ganz anders und ungewöhnlich vielschichtig ist, ahnen viele, aber kaum jemand weiß es. Doch gerade die Entwicklungen der letzten Jahre belegen, wie dramatisch Erdogans Präsidialdemokratie den lebendigen türkischen Pluralismus verengt. Gerhard Schweizer betrachtet anhand zahlreicher persönlicher Erfahrungen und Begegnungen in der Türkei, weshalb es zu einem derartigen, für europäische Betrachter so irritierenden Wandel gekommen ist. Zugleich greift er im historischen Rückblick bis auf die osmanische Zeit zurück, um die politischen und kulturellen Ursachen der heutigen Probleme deutlich zu machen.

"Wo Frauen nichts wert sind." von Maria von Welser. Vergewaltigungen und Morde an jungen Frauen und Mädchen in Indien machen Schlagzeilen. Wir lesen von massenhaften Abtreibungen weiblicher Föten in China. Von Beschneidungen und Verstümmelungen in afrikanischen Ländern. Von öffentlichen Hinrichtungen, Missbrauch, Misshandlungen, Zwangsverheiratungen. Von Mädchen- und Frauenhandel. Maria von Welser hat vor Ort recherchiert – in Afghanistan, in Indien, im Kongo – und zeigt die Zusammenhänge auf: Gewalt gegen Frauen lässt sich nicht als kulturelle oder religiöse Folklore entschuldigen. Zunehmend begehren die Frauen auf. Und Maria von Welser gibt ihnen eine Stimme. Ein Buch der Wut, des Zorns und der Hoffnung. Ein notwendiges Buch, das uns die Augen öffnet für das erschütternde Schicksal von Frauen weltweit.

"Mein Freund Salim." von Uticha Marmon: Obwohl Hannes und seine Schwester Tammi nicht immer ein Herz und eine Seele sind, halten die Geschwister zusammen, wenn es darauf ankommt. Zum Beispiel wenn eine Geisterbahn für das Schulfest gebaut werden soll. Oder wenn der Vogeljunge plötzlich in ihrem Leben auftaucht und alles durcheinanderwirbelt. Salim heißt er und spricht kein einziges Wort Deutsch. Aber das ist Hannes und Tammi egal, denn für sie steht fest: Freunde müssen nicht dieselbe Sprache sprechen, um einander verstehen zu können.
Nach und nach erfahren die beiden, warum Salim immer ganz allein am Schulzaun steht. Sich manchmal in Schränken versteckt. Und warum er so fürchterliche Angst hat. Salim ist ein Flüchtling aus Syrien. Auf dem langen Weg nach Europa hat er das Allerwichtigste verloren: seine Familie.

"Die Sufragetten." von Antonia Meiners. Die Suffragetten, wie man sie despektierlich nannte, gingen auf die Straße, sie warfen Scheiben ein, sie traten in den Hungerstreik und sie kämpften für ein Recht, das uns heute viel zu selbstverständlich geworden ist. Die Frauen, die in Deutschland, Österreich, England und den USA für
Frauenrechte kämpften, waren ungewöhnlich couragiert, und das, was sie uns überliefert haben, ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein Menschenrecht.

„Ich bin Malala“ von Malala Yousafzai, einer pakistanischen Kinderrechtsaktivistin, die trotz Verbot auf ihr Recht zur Schule zu gehen nicht verzichten wollte. In einem Blog-Tagebuch berichtete sie über den Terror der Taliban und überlebte nur knapp ein Attentat.

"Ich bin ein Kind und ich habe Rechte" von Alain Serres. Bereits 1989 wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Doch noch immer ist deren Einhaltung keine Selbstverständlichkeit. Dieses Buch will dazu beitragen, dass die Kinder ihre Rechte kennen. Farbenfroh und poetisch, aber dennoch unmissverständlich werden die wichtigsten der insgesamt 54 Kinderrechte vorgestellt.

"Pink Sari Revolution" von Amana Fontanella-Khan. Wo immer die Frauen der "Gulabi Gang", der "pinkfarbenen Bande", in Aktion treten, sind sie eine eindrucksvolle Erscheinung mit ihren leuchtenden Saris – und den Bambusstöcken, die sie, wenn nötig, auch einsetzen. Sie wehren sich gegen die massive Gewalt, der Frauen in Indien oft ausgesetzt sind – im privaten wie im öffentlichen Raum. Gründerin und Anführerin der über 20.000 Mitglieder zählenden Selbstschutzgruppe ist Sampat Pal, Ende vierzig, charismatisch und unerschrocken. Fesselnd wie ein Roman erzählt Amana Fontanella-Khan die faszinierende Geschichte dieser unkonventionellen Frau und ihrer Gang.

"Akim rennt" von Claude K. Dubois: In Akims Dorf scheint der Krieg weit weg. Irgendwann erreicht er das Dorf am Kuma-Fluss doch: Akim wird von seiner Familie getrennt, ihr Haus zerstört. Eine unbekannte Frau nimmt sich des Jungen an. Dann aber kommen Soldaten und machen ihn zu ihrem Gefangenen. Irgendwann kann Akim fliehen: er rennt und rennt. Im Gebirge stößt er auf andere Flüchtlinge. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Grenzfluss zu überqueren und ein Flüchtlingslager auf der anderen Seite zu erreichen. Und dort passiert ein großes Wunder: Er findet seine Mutter. Dies skizzenhafte Bilderbuch erzählt mit wenig Text, dafür aber in umso eindrücklicheren Bildern eine Geschichte, die das Schicksal so vieler Kinder dieser Welt zeigt. Claude Dubois widmet das Buch ihrer Mutter, die während des 2. Weltkriegs auch ein verlorenes Kind war.

 

Kontakt: amnesty-voecklabruck@amnesty.at

Wo?

Im LebzelterhaLebzelterhausus
Hinterstadt 13-15
4840 Vöcklabruck

 

Wann?

Montag 8-18.30 Uhr
Mittwoch 8-18 Uhr
Freitag 8-18 Uhr

 

Wer?

 

Das Team der Stadtbibliothek freut sich auf Ihren Besuch!

Mag. Elke Groß (Bibliotheksleitung)

Lisa Puchegger

Tobias Höller

(Gerlinde Schuster: seit März 2011 in Pension, Urlaubsvertretung)

(Christl Stieb: seit Mai 2017 in Pension, Urlaubsvertretung)
 

 

Was?

 

  • ca. 7500 Romane
  • ca. 4400 Sachbücher
  • ca. 6000 Kinder- und Jugendbücher
  • ca. 850 Hörbücher
  • ca. 290 Brettspiele
  • ca. 650 DVDs
  • 26 Zeitschriften-Abos (Merian, Geo, Geo Epoche, bioMagazin, Konsument, Garten+Haus, Psychologie heute, Schöner wohnen, Eltern, CT, Chip, Brigitte, Bike, Bloom's, Landlust, Geolino, Servus, Gusto, Jamie, Kraut & Rüben, Die Rampe, Vernissage, Land der Berge, Living at Home, Anna, Reisen, Emotion)
  • ca. 540 fremdsprachige Bücher in Englisch, Französisch, Bks, Russisch, Arabisch, Albanisch, Türkisch.
  • 1 Computerarbeitsplatz mit Internetanschluss, Drucker und Scanner
  • 1 Schwarz-Weiß-Kopiergerät

 

Der Medienbestand der Stadtbibliothek ist im Online-Katalog zu recherchieren.

                                                                                                     

                                                                                                          gefördert von

 

 

 

 

Für Sie zuständig

Mag.a Elke Groß-Miko

Tel. Nr.:                07672-760-248        
Fax: 07672-760-81
E-Mail: elke.gross@voecklabruck.at

Facebook