Stadtgemeinde Vöcklabruck

Services

Sightseeing

Vöcklabruck ist bereits seit 1959 eine Tourismusgemeinde und seit 1985 Europagemeinde. Aufgrund ihrer äußerst günstigen geographischen Lage, insbesondere der Nähe zu den Salzkammergutseen, wird Vöcklabruck zu Recht als das "Tor zum Salzkammergut" bezeichnet. Vor allem an kühleren Tagen während der Sommermonate erfreut sich unsere Stadt - nicht zuletzt wegen ihrer Attraktivität als Einkaufsstadt - größter Beliebtheit und eines regen Besucherstromes.

Die VöcklabruckerInnen sind aber auch zu Recht stolz auf ihr historisches Erbe. Der wunderschöne geschichtsträchtige Stadtplatz wird von beiden Seiten eingerahmt von zwei mächtigen Stadttürmen, den Wahrzeichen von Vöcklabruck. Beim nördlichen Stadtturm kann man noch einen Blick auf die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer werfen. Heute bietet sich dem Besucher geschäftiges Leben im historischen Stadtbild. Ein Spaziergang durch die geschichtsträchtige Stadt aber auch durch die umliegenden Naherholungsgebiete ist sicherlich ein Erlebnis.

 

Dörflkirche / Kirche St. Ägydi

Bild: DörflkircheDurch die Vorstadt gelangt man über die Vöcklabrücke, "Dörflbrücke" genannt, zur Kirche St. Ägydi ("Dörflkirche"). Erbaut durch Pilgrim von Weng im 12. Jahrhundert und um 1688 von C. A. Carlone zu einer Kreuzkuppelkirche umgebaut (Fresken von C. A. Bussi). Bei den Renovierungsarbeiten 1980 wurden vergoldete Kupferplatten mit dem Christusbildnis ("Vöcklabrucker Christus") - vermutlich Buchbeschläge - gefunden. An die ursprüngliche Kirche angegliedert war ein christliches Hospiz (damals das drittgrößte im deutschsprachigen Raum) sowie der heute noch erhaltene Pfarrhof.

bei der Vöcklabrücke
4840 Vöcklabruck

Stadtpfarrkirche / Kirche St. Ulrich

Bild: StadtpfarrkircheDie St. Ulrichskirche in der Hinterstadt wird 1391 erstmals urkundlich genannt. Eine erste Kapelle entstand an dieser Stelle aber mit Sicherheit bereits im 12. Jhd. in Verbindung mit der planmäßigen Anlage der Stadt. Sie war Ausgangspunkt des Kirchweihfestes, aus dem sich später der Jahrmarkt St. Ulrichstag entwickelte. 1458 stifteten Richter und Rat für die Kirche ein Benefizum. 1510 erwarb die Stadt für den Benefiziaten das neben der Kirche befindliche Haus, in dem heute das Heimathaus untergebracht ist. 1550 bis 1625 hatten das Benefizium evangelische Geistliche inne. In diese Zeit fällt auch die Übermalung der aus dem 15. Jhd. stammenden gotischen Fresken der St. Ulrichkirche. Das Innere von St. Ulrich zeigt eine für die oberösterreichische Spätgotik typische zweischiffige Hallenkirche mit einem netz- und kreuzrippengewölbten Chor und Langhaus. Der Bau wird Stephan Wultinger aus Vöcklabruck zugeschrieben und entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jhd. Die aus kostbarem Marmor errichteten barocken Altäre und die Kanzel sind Werke aus der zweiten Hälfte des 18. Jhd.

Hinterstadt
4840 Vöcklabruck

Kirche Maria Schöndorf

Charakteristisch für das heutige Erscheinungsbild der 824 erstmals urkundlich erwähnten Kirche sind die beiden ungleichen Türme. Die im 16. Jht. begonnene Vergrößerung wurde durch die Reformationswirren vereitelt - die Lücke zwischen bereits begonnenem Hauptschiff und bestehendem Turm wurde mit einem zweiten, kleineren Turm geschlossen. Die größte Kostbarkeit ist die "schöne Madonna" über dem Hochaltar.
Schöndorfer Plateau
4840 Vöcklabruck

Stadttürme und Stadtplatz

Der Vöcklabrucker Stadtplatz mit seinem sehenswerten Häuserensemble und entzückenden Seitenstrassen ist von zwei Seiten von den eindrucksvollen Stadttürmen umgeben die im 13. Jahrhundert im Zuge der Befestigung der Stadt errichtet wurden. Am oberen Stadtturm kann man die 1503 entstandene Fassadenmalerei bewundern. Die Darstellung zeigt die auch vom Vöcklabrucker Stadtsiegel bekannte Darstellung geharrnischter Ritter die auf ihren Streitrössern durch das Tor in die Stadt reiten. Umrahmt wird die Szene von den Wappen der österreichischen Länder. Der untere Staddturm erhielt sein heutiges Aussehen 1580 durch die Aufstockung um ein Geschoss. Zu dieser Zeit diente der Stadtturm auch als Stadtgefängnis. Die Fresken des unternen Turmes zeigen im oberen Teil den gekrönten Schild mit dem schwarzen zweiköpfigen Kaiseradler umrahmt von den Wappen einiger österreichischer Erbländer. Im unteren Teil des Freskos ist die Figur des Kaisers Maximilian I. mit Harnisch, Mantel und Krönungsinsignien des Heiligen Römischen Reiches, flankiert von den Wappen des Erzherzogtums Österreich und des Königreichs Burgung dargestellt. Unterhalb der Kaiserdarstellung sieht man die Wappen der 18 burgundischen Länder, die der Kaiser 1477 durch seine Heirat mit der Erbtochter Karls des Kühnen, Maria von Burgund erwarb.

Schloss Wagrain

Bild: Schloss WagrainErstmals wurde ein Gut in Wagrein 1135 erwähnt. 1447 wird es wieder erwähnt als eine Familie Engl den Herrschaftssitz übernimmt. 1449 wurde das Gut Wagrain von Kaiser Maximilian I. zu einem Edelmannsitz erhoben und kurz darauf wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen. Das Schloss steht in einem großen Park, der an seiner Westseite an die alte Bundesstraße grenzt. Der Zugang zum Schloß erfolgt aber nicht an dieser, sondern an der gegenüberliegenden Seite. Der Mittelteil des heute hufeisenförmigen Schlosses hat an seinen parkseitigen Ecken Rundtürme. Das Gebäude ist zweigeschossig und hat ein gebrochenes Walmdach mit einem Mansardengiebel. Die beiden seitwärts angebauten Hakenflügel besitzen zu ebener Erde Lauben, die aber verglast sind. Der Eingang zu diesen Flügeln befindet sich an der Hofseite, während jener zum eigentlichen Schlossgebäude an der dem Hof abgekehrten Seite liegt. Der ohne Absatz hochgezogene Spitzgiebel birgt in seinem Mittelfeld eine Uhr. An den seitlich vorgeschobenen Ecken des Mitteltraktes hatten sich ebenfalls - aus dem Mauerverband vorspringende - Rundtürme befunden, die dem seitlichen Anbau der hakenfärmigen Flügel weichen mußten. Das Gestühl der beiden Seitenflügel bindet in der Höhe des unteren Walmes in das Dach des Mitteltraktes ein. Von dem Torturm, der an der Stelle der heutigen Einfahrt gestanden hatte, ist keine Spur mehr vorhanden. Heute beherbergt das Schloss Wagrain das Bundesrealgymnasium.

Schlossstrasse 31a
4840 Vöcklabruck

Heimathaus

Bild: HeimathausIm ehemaligen Benefiziatenhaus, neben der Stadtpfarrkirche, ist seit den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts das Heimathaus untergebracht.
Gezeigt wird ein Querschnitt durch das bäuerliche und bürgerliche Leben, wobei der Besucher auf engstem Raum Vergleiche zwischen einer Bauernstube auf der einen und einem Barock- und Biedermeierzimmer auf der anderen Seite anstellen kann. Hervorzuheben sind die Exponate einer alten Pfahlbausiedlung am Attersee. Der Dr.-Anton-Bruckner- und Prof.-Max-Auer-Gedenkraum erinnert an die Verbindungen Bruckners mit der Vöcklastadt.
Öffnungszeiten
Mai - September:
Mi und Sa: 10:00-12:00 Uhr

Oktober - April:
Mi von 10:00 - 12:00 Uhr

Gruppenführungen ab 10 Personen auch ausserhalb der Öffnungszeiten unter
Tel. 0676/84106699
Hinterstadt 15
4840 Vöcklabruck

Huebmerhaus (Museum der Heimatvertriebenen)

Bild: HuebmerhausWertvolle Handarbeiten, Trachten, Bilder, Geräte und sonstiges Kulturgut aus den ehemaligen Siedlungsgebieten der Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen, Sudetendeutschen und Beskidendeutschen sind in diesem, geschichtlich aufgebauten Museum ausgestellt.
Öffnungszeiten
April - September: Mi 9.30 - 11.30 Uhr

Oktober - März: 1 x monatl. "Tag der offenen Tür" 14 - 18 Uhr

Führungen außerhalb der Öffnungzeiten (ab 5 Pers.) nach vorheriger Anmeldung
unter : 07672/23211, 07672/24992
Salzburgerstraße 8
4840 Vöcklabruck

Lebzelterhaus

Bild: LebzelterhausDas Lebzelterhaus beherbergt die Städtische Bücherei mit einem Leseraum, ist aber insbesonders mit der städtischen Galerie die wichtigste Heimstätte der bildenden Künste. Jedes Jahr wird hier zahlreichen Künstlern verschiedenster Richtungen Gelegenheit gegeben, mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit zu treten. Daneben bietet das Lebzelterhaus einen sehr geeigneten Rahmen für Dichterlesungen, wissenschaftliche Vorträge und Kammermusikabende. Als Seniorenzentrum ist das Haus zugleich ein wichtiger Ort der Begegnung für die älteren Menschen unserer Stadt.

Evangelische Friedenskirche

Bild: Evangelische KircheDie evangelische Friedenskirche wurde in den Jahren 1871 bis 1875 errichtet. Die Pläne für den Kirchenbau stammen von Hermann Wehrenfenig, dessen Familie ursprünglich aus dem fränkischen Raum stammte. Daher entstand eine in Österreich einmalige Kirche im Stil der fränkischen Markgrafen.

Feldgasse
4840 Vöcklabruck

 

 

 

Tourismusinformationen

 

Elektronischer Stadtplan

 

Wanderwegenetzkarte