Rodeln - Selbstschutztipp

Selbstverantwortung und weniger Leichtsinn helfen, einen Rodelunfall zu vermeiden und den Spaß im Schnee unbeschwert zu genießen.

Zahlreiche Rodelunfälle passieren jährlich in Österreich. Knochen- und Wirbelbrüche, aber auch Schnittwunden und in schlimmen Fällen Gehirnblutungen sind dabei die Folge. Schon die Materialauswahl spielt bei der Sicherheit eine große Rolle, mehr Selbstverantwortung und weniger Leichtsinn helfen, einen Rodelunfall zu vermeiden.


DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG MACHT‘S

  • Achten Sie auf die richtige Bekleidung: warm, Ski- oder Regenhose sowie ein Windschutz für die Abfahrt, dazu Haube und Schal ‒ noch besser ist jedoch ein Ski- oder Fahrradhelm
  • Unterschieden wird zwischen Rodeln und Schlitten: Achten Sie beim Kauf auf Qualität und sitzen Sie im Geschäft bereits Probe ‒ achten Sie auf die richtige Wartung, Pflege und Lagerung
  • Eine Bespannung aus Stoff oder Gurtbandgeflecht dämpft Stöße besser als ein Satz aus Holzlatten
  • Handschuhe sollten immer getragen werden ‒ je nach Fahrtechnik einfache oder feste
  • Wichtig sind feste Schuhe mit griffiger Profilgummisohle und Gamaschen, damit kein Schnee unter die Hosenbeine gelangen kann
  • Schützen Sie Ihre Augen mit einer Skibrille
  • Beim Nachtrodeln sollten Sie immer eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe benutzen

VORAUSSCHAUEND RODELN

  • Achten Sie beim Aufstieg auf von oben kommende Rodler und gehen Sie hintereinander ‒ in Kurven müssen Sie an der Innenseite aufsteigen
  • Denken Sie bei der Abfahrt immer an andere Rodler oder auch an Autoverkehr
  • Rodeln Sie stets Bremsbereit und unterschätzen Sie Ihre Geschwindigkeit nicht ‒ reduzieren Sie diese vor Kurven und unübersichtlichen Stellen
  • Bei Vereisung nicht rodeln ‒ vereiste Bahnen sind lebensgefährlich!
  • Bleiben Sie nie an unübersichtlichen Stellen und Kurven stehen

Übermut tut selten gut - denken Sie immer auch an die anderen Rodler!


28.01.2026 09:00