Stadtgemeinde Vöcklabruck

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Innenstädte erleben einen noch nie dagewesenen Strukturwandel: Enorme Flächenentwicklungen in Fachmarkt- und Einkaufszentren und veränderte Konsumgewohnheiten der Menschen fordern Stadtzentren - auch in Vöcklabruck - massiv. Das Stadtmarketing will die Stadt mit vereinten Kräften nachhaltig für Geschäfte, Gastronomie, Wohnen und weitere Nutzungen bestmöglich attraktivieren. Dazu wird nun ein Innenstadt-Impulsprogramm erarbeitet. Seit Anfang Februar ist zudem der neue Koordinator für die Stadt- und Standortentwicklung im Einsatz.

 

Überall werden Strategien und Maßnahmen zur Stärkung der Innenstädte gesucht. Andere europäische Länder sind bereits länger von einer Ausdünnung der Stadtzentren betroffen, inklusive bereits weiter gediehener Lösungsansätze. Vöcklabruck hat sich entschieden, die CIMA zu verpflichten, als international erfahrener Prozessbegleiter Know-How und „best practice Beispiele“ einzubringen. Seit 1. Februar unterstützt überdies DI Andreas Fackler als Koordinator und Umsetzer die Stadtentwicklung Vöcklabrucks, mit Fokus auf die Innenstadt, vor Ort.

 

Was ist nun das „Innenstadt-Impulsprogramm“?

 

Zuerst erfolgt eine Fachexpertise, mit Analysen, Gesprächen und einer Befragung der Hauseigentümer. Darauf aufbauend werden Ideen, Vorschläge und konkrete Maßnahmen für die Aufwertung der Innenstadt entwickelt und in einem Konzept verbindlich ausformuliert. Essenziell ist dabei das aktive Einbeziehen der Bevölkerung. „Mitmachen statt kritisieren!“ motiviert Innenstadtkoordinator DI Andreas Fackler dazu, sich aktiv einzubringen.

 

Alle Menschen, die an Vöcklabrucks Zukunft interessiert sind, werden zu folgenden Veranstaltungen eingeladen:

 

  • „Zukunftswerkstatt Innenstadt“: 10. April um 19 Uhr im Stadtsaal
  • Workshop: 25. April um 19 Uhr im Wappensaal des Stadtsaals
  • Workshop: 8. Mai um 19 Uhr in der Landesmusikschule
  • Workshop: 21. Mai um 19 Uhr im Wappensaal des Stadtsaals

Konkret geht es um folgende Fragen:

 

  • Wie muss sich das Angebot in der Innenstadt weitentwickeln, um ausreichende Motive bzw. Gründe für einen Besuch möglichst vieler Menschen anzubieten?
  • Was ist dabei künftig „marktfähig“ und was nicht? Welche Qualitätskriterien sind beim Anbietermix zu berücksichtigen?
  • Welche Verkehrslösungen sind für die Zukunft der Innenstadt am besten geeignet?
  • Welche Rolle spielt „Wohnen in der Innenstadt“? Wie kann die Schaffung von neuem Wohnraum angekurbelt werden?
  • Mit welchen Planungsinstrumenten kann bzw. soll die Stadtgemeinde steuern?
  • Wie können Hauseigentümer motiviert werden, in ihre Objekte zu investieren?

Als „euer Wohnzimmer“ bezeichnete Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner den Stadtplatz bei der festlichen Eröffnung nach der Umgestaltung im Oktober 2018.

Und er erinnert daran: „Eine „lebendige Innenstadt lebt vor allem vom Mitwirken seiner Bürgerinnen und Bürger! Bleibt zu hoffen, dass die große Chance zur Mitgestaltung auch genutzt wird.“

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 EFRE - IWB Stadt-Umlandkooperationen - Stadtregion Vöcklabruck

Zusammenschluss zur Entwicklung einer gemeinsamen stadtregionalen Strategie.