Stadtgemeinde Vöcklabruck

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Kanal- und Wasseranschlussgebühr

Nach Fertigstellung des Rohbaues eines Gebäudes und/oder erfolgtem Anschluss an das öffentliche Kanalnetz bzw. die öffentliche, gemeindeeigene Wasserversorgungsanlage wird seitens der Stadtgemeinde unter Zugrundelegung der Kanal- bzw. der Wassergebührenordnung eine Kanal- bzw. Wasserleitungsanschlussgebühr vorgeschrieben.

Es werden die Gebühren sowohl für Neubauten als auch für Zubauten (ergänzende Anschlussgebühr) ab einer Fläche von 15 m² (sofern keine Nassbereiche vorgesehen sind) vorgeschrieben.

 

Kanalhausanschluss:

 

Die Stadtgemeinde Vöcklabruck sorgt für eine Kanalanschlussmöglichkeit, welche einen Meter in das anzuschließende Grundstück hineinragt. Die Rekultivierung der Oberfläche des anzuschließenden Grundstückes obliegt dem Grundstückseigentümer. Für den Fall, dass der Hauptkanal in einer stark befahrenen Straße liegt, ist ein zugänglicher Hausanschlussschacht im unmittelbaren Bereich der Grundstücksgrenze erforderlich (Reinigung). Die Einbindung hat in Fließrichtung und in Höhe des Wasserspiegels bei Trockenwetter zu erfolgen.

 

Grenzt ein Grundstück nicht direkt an das öffentliche Gut und wird jenes mittels eingeräumtem Geh- und Fahrtrecht erschlossen, so erfolgt die Herstellung des Kanalanschlusses von der öffentlichen Kanalleitung weg bis einen Meter in das an das öffentliche Gut angrenzende Grundstück hinein. Der/die Anschlusswerber(in) ist verpflichtet ein entsprechendes Leitungsrecht über das bzw. die Nachbargrundstück(e) zu erwirken und eine Kanalhausanschlussleitung auf seine/ihre Kosten zu errichten. Das Zuschütten, Verdichten und Wiederherstellen der Oberfläche im Bereich des von der Stadtgemeinde hergestellten Anschlussrohres im Privatgrundstück erfolgt durch den/die Anschlusswerber(in) bzw. auf dessen/deren Kosten.
 
 

Kanalanschlussgebühr:

 

 Die Höhe der Kanalanschlussgebühr errechnet sich wie folgt:
 

Bebaute Fläche x Geschoßzahl = Berechnungsfläche mal Einheitssatz - € 23,66 für 2017 (unter Berücksichtigung aller Zu- und Abschläge).

Die Mindestanschlussgebühr (Berechnungsfläche bis 150 m²) beträgt € 3.548,60 für 2017.

 
Falls Keller- und Dachgeschoß wohn-, gewerbs- oder betriebsmäßig genutzt werden, werden diese Nutzflächen hinzugerechnet.
 
Abschläge:

50% für die Nutzung als Lagerfläche, 40% für Betriebsflächen.

 
Zuschläge:

200% für Autowaschanlagen, 100% für Fleischhauereibetriebe,

30% für Gast- und Schankgewerbebetriebe.

 

Hinweis:

 

Gemäß Kanalordnung wird die Kanalhausanschlussleitung vom Anschlussschacht des öffentlichen Kanals bis 1 m über die Grundgrenze des anzuschließenden Grundstücks auf Kosten der Stadtgemeinde hergestellt.

Für diese Leistung wird eine Grabungspauschale in der Höhe von Euro 1.760,-- inkl. USt. zusätzlich zur Anschlussgebühr verrechnet.

(Gemeinderatsbeschluss vom 18. 12. 2009)

 

 

 

Wasserleitungshausanschluss:

 

Anschluss an die Gemeinde-Wasserversorgungsanlage

 

Die Herstellung und Instandhaltung der Anschlussleitung obliegt – sofern im Einzelfall nicht etwas anderes vereinbart wird – der Betreiberin bzw. dem Betreiber der Wasserversorgungsanlage. Die Veranlassung der Herstellung obliegt jedoch der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer des Objekts im Sinn des § 5 Abs. 3 zweiter Satz       Oö. Wasserversorgungsgesetz 2015.

Die gesamten Kosten für die Errichtung und Instandhaltung der Anschlussleitung und sämtlicher dazugehöriger Einrichtungen (wie insbesondere Drucksteigerungseinrichtungen, Wasserzähler und Hauptabsperrventil) und auch die Kosten für die Wiederherstellung von bestehenden Anlagen, die im Zuge der Anschlusserrichtung beeinträchtigt wurden, sind von der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer des Objekts zu tragen. Eine abweichende privatrechtliche Vereinbarung ist nicht zulässig.

Die Verbrauchsleitung (§ 3) ist auf Kosten der Eigentümerin bzw. des Eigentümers des Objekts herzustellen und zu erhalten. Eine abweichende privatrechtliche Vereinbarung ist nicht zulässig.

 

Wasserleitungsanschlussgebühr:

 

 

Die Höhe der Wasserleitungsanschlussgebühr errechnet sich wie folgt:
 

Bebaute Fläche mal Geschoßzahl - Berechnungsfläche mal Einheitssatz - € 14,18 für 2017 (unter Berücksichtigung aller Zu- u. Abschläge).

Die Mindestanschlussgebühr (Berechnungsfläche bis 150 m²) beträgt 2.127,40.

 
 
Falls Keller- und Dachgeschoß wohn-, gewerbs- oder betriebsmäßig genutzt werden, werden diese Nutzflächen dazugerechnet.
 
Abschläge:

60% für die Nutzung als Lagerfläche, 40% für Betriebsflächen.

 

Zuschläge:

100% für Autowaschanlagen.

Für Sie zuständig

Ing. Alen Cuskic

Tel. Nr.: 07672/760 - 238
Fax: 07672/760 - 81
E-Mail: stadtamt@voecklabruck.at

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Zusammenschluss zur Entwicklung einer gemeinsamen stadtregionalen Strategie.