Klimastrategie - der neueste Stand der Dinge

Klimastrategie - der neueste Stand der Dinge

Im Dezember hat sich im Zuge der Erstellung der Klimastrategie noch viel getan.

In den letzten beiden Umsetzungsworkshops zu den Themen Lebensstil, Ernährung und Beschaffung am 05.12.2023 sowie Bodenschutz und Biodiversität am 12.12.2023 wurden weitere Maßnahmenvorschläge, welche Inhalt der Klimastrategie werden sollen, erarbeitet.

Wie bei den beiden ersten Workshops wurden nach einer Vorstellrunde und der Präsentation der bereits gesammelten Maßnahmen in Kleingruppen weitere Ideen gesammelt. Diese wurden am Ende der jeweiligen Veranstaltung von den Teilnehmerinnen nach ihrer Wirkung bezüglich Klimaschutz, aber auch nach ihrer kommunalen Machbarkeit bewertet.

Die Ergebnisse der Workshops

Lebensstil, Ernährung und Beschaffung 

In den einzelnen Betrieben der Stadtgemeinde soll nachhaltige Beschaffung in der Stadtgemeinde verankert werden, insbesondere auch ein Ausbau von bio-regionalen, pflanzlichen und damit auch gesünderen Angeboten für die Gemeinschaftsverpflegung – zum Beispiel im Hort. 

Zudem sollen Anschaffungs-Möglichkeiten für gebrauchte und damit auch kostengünstigere Elektrogeräte („refurbed“) ebenso geprüft werden wie neue Leasing-Modelle (zum Beispiel bei Lampen). Außerdem will man künftig bei beauftragten Dienstleistern auf die Einhaltung sozialer Standards achten.


Bodenschutz und Biodiversität 

Viele der eingebrachten Ideen zielen auf eine verstärkte Bepflanzung mit heimischen Bäumen, Sträuchern und Wildblumen im Stadtgebiet - bzw. solchen, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen - und eine entsprechende Pflege derselben ab (kein „Aufstocksetzen von Sträuchern“ oder Winterschnitt bei Stauden).

Die Vorschläge reichen von „Wilden Ecken“ im Stadtpark, einem „Stadt-Urwald“, über Schulgärten und Streuobstwiesen bis hin zur Vision einer grünen Stadt mit wenig Flächenverbrauch nach dem Motto „Nationalpark Stadt“. In diesem Zusammenhang wird eine zeitgemäße Neufassung der Gemeindeordnung über die „Pflege unbebauter Grundstücke“ gefordert.

Außerdem werden Vorgaben im Bereich Begrünung (und PV) im Bebauungsplan, Entsiegelungsprojekte und Schwammstadt-Bäume am Stadtplatz vorgeschlagen.

Darüber hinaus wird – wie schon bei den vergangenen drei Terminen – die Wichtigkeit einer Person unterstrichen, die sich im Rathaus auf Förderanträge konzentrieren und zusätzliche Mittel für die Stadt lukrieren kann.

Die Stadtgemeinde bedankt sich sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen der vier Umsetzungsworkshops für ihre Zeit und ihr Engagement!

20.12.2023 08:09